Stellen wir uns zwei Werkhallen vor, eine in Sachsen, eine in Niederschlesien. In beiden laufen Fertigungsroboter, in beiden fehlen Fachkräfte, in beiden hängt die Auftragslage am Export. Vor zwanzig Jahren wäre der Vergleich absurd gewesen, die Halle östlich der Oder galt als verlängerte Werkbank. Heute konkurrieren beide Standorte um dieselben Investoren, und der Ausgang ist offen.
Genau diese Verschiebung fasziniert mich seit den ersten Beiträgen auf diesem Blog. Wo Polens Dynamik herkommt, habe ich bei der Analyse der Wachstumsmärkte im Detail beschrieben. Diesmal geht es um den direkten Vergleich der beiden Volkswirtschaften.
Wachstum: der lange Atem der polnischen Wirtschaft
Polen ist seit dem EU-Beitritt 2004 die Konstante unter Europas Wachstumsökonomien. In der Finanzkrise 2009 war das Land die einzige Volkswirtschaft der Europäischen Union, die nicht in die Rezession rutschte, was ihm damals den Beinamen der grünen Insel eintrug. Seit Beginn der Transformation hat die polnische Wirtschaft überhaupt nur ein einziges Schrumpfjahr erlebt, das Pandemiejahr 2020. Deutschland wächst dagegen seit Jahren nur noch in Trippelschritten, gebremst von Energiepreisen, Bürokratie und einer alternden Industriestruktur. Beim Wohlstand pro Kopf liegt Deutschland weiter klar vorn, doch der Abstand schmilzt von Jahr zu Jahr, und in Regionen wie Warschau oder Posen ist er im Stadtbild kaum noch zu erkennen. Dazu kommt ein Faktor, der in Statistiken gern untergeht: ein robuster Binnenkonsum, der die polnische Konjunktur immer wieder abfedert, wenn die Exportmärkte schwächeln.
Industrie und Handel: enger verflochten, als viele denken
Wer den Vergleich als Wettkampf liest, übersieht das Wesentliche: Die beiden Volkswirtschaften sind ein gemeinsamer Produktionsraum geworden. Polen gehört zu den fünf wichtigsten Handelspartnern Deutschlands, deutsche Autohersteller und Maschinenbauer fertigen seit Jahrzehnten in Schlesien und Großpolen, polnische Zulieferer stecken in nahezu jedem deutschen Fahrzeug. Umgekehrt expandieren polnische Möbelhersteller, Softwarehäuser und Logistiker auf den deutschen Markt, nicht mehr als Billiganbieter, sondern als Wettbewerber auf Augenhöhe. Wie eng diese Verflechtung geworden ist, dokumentieren die Polen-Analysen der Bundeszentrale für politische Bildung in bemerkenswerter Tiefe.
Infrastruktur: hier baut der eine, dort saniert der andere
Kaum ein Unterschied fällt Reisenden schneller auf als der Zustand der Verkehrswege. Polen hat mit europäischen Fördermitteln in zwei Jahrzehnten ein Autobahnnetz praktisch neu errichtet, der Containerhafen in Danzig ist zu einem der wichtigsten Umschlagplätze der Ostsee aufgestiegen, und mit dem geplanten Zentralflughafen samt neuer Bahnkorridore steht das nächste Großprojekt an. Deutschland verwaltet derweil einen Sanierungsstau bei Brücken, Schienen und Schleusen, und jeder Pendler zwischen Berlin und Breslau kann den Unterschied inzwischen selbst besichtigen. Der Kontrast taugt als Lehrstück: Aufbau ist leichter als Erneuerung im laufenden Betrieb, aber er erklärt nicht alles. Entscheidend war auch, dass Warschau die europäischen Mittel konsequent in Verkehrsprojekte gelenkt hat, statt sie im Klein-Klein zu verteilen.
Energie: zwei Länder, ein Umbauproblem
Beim Strom trennen sich die Wege nur scheinbar. Polen erzeugt den größten Teil seiner Elektrizität noch immer aus Kohle und baut nun parallel Offshore-Windparks in der Ostsee und sein erstes Kernkraftwerk. Deutschland hat den Atomausstieg vollzogen und ringt mit Netzausbau und Speicherkosten. Was der Umbau für Warschau bedeutet, habe ich im Beitrag über Polens Markt für erneuerbare Energien beleuchtet. Beide Länder lösen dasselbe Problem mit unterschiedlichen Werkzeugen, und beide zahlen dafür Milliardenbeträge, die an anderer Stelle fehlen.
Arbeitsmarkt und Löhne: die Konvergenz läuft
Die Arbeitslosenquoten beider Länder gehören zu den niedrigsten der EU, der Fachkräftemangel ist beiderseits der Grenze das Thema Nummer eins. Spürbar gedreht hat sich die Migrationsrichtung: Immer mehr polnische Fachkräfte bleiben im Land oder kehren zurück, weil die Löhne in den Metropolen kräftig gestiegen sind. Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft begleitet diese Entwicklung aus Sicht der deutschen Unternehmen, die in Polen investieren und dort inzwischen selbst um Personal werben müssen. Was lange als verlängerte Werkbank galt, ist zum umkämpften Arbeitsmarkt geworden.
Für Unternehmen auf beiden Seiten ergibt sich daraus eine neue Rechenaufgabe. Der reine Lohnkostenvorteil Polens schrumpft, dafür rücken Qualifikation, Liefernähe und politische Verlässlichkeit in den Vordergrund. Deutsche Mittelständler, die heute über ein Werk in Polen nachdenken, kalkulieren anders als ihre Vorgänger in den Neunzigern: nicht mehr billig produzieren, sondern gemeinsam entwickeln. Und polnische Firmen kaufen sich umgekehrt in deutsche Traditionsbetriebe ein, wenn dort die Nachfolge fehlt.
Fazit
Mein Befund fällt eindeutig aus: Das alte Gefälle ist Geschichte, das Lernverhältnis keine Einbahnstraße mehr. Deutschland bringt Kapital, Prozessreife und Weltmarktzugang ein, Polen Tempo, Pragmatismus und eine Bevölkerung, die den Aufstieg noch als Versprechen begreift. Wer wissen will, wie europäische Industriepolitik in zehn Jahren aussieht, findet die Antwort nicht in Brüssel, sondern zwischen Breslau und Berlin.


Vom 14. Juni bis zum 15 Juli 2018 findet in Russland die nächste Fußball-WM statt. Als Favoriten gelten natürlich aufgrund der letzten Weltmeisterschaft Deutschland sowie auch die starken Mannschaften aus Frankreich, Spanien, Italien und Co. Aber auch Polen ist bei der Fußball WM 2018 dabei und tritt in drei bereits geplanten Spielen am 19. Juni gegen Senegal, am 24. Juni gegen Kolumbien und am 28. Juni gegen Japan an. Doch lohnt es sich, zum Beispiel bei betway Wetten auf Polen abzuschließen? Oder sollte man die Zeit und das Geld dafür vielleicht anderweitig anlegen? Hier eine kleine Analyse.
Online Casinos sind ein effizienter Weg, um die Wirtschaft anzukurbeln – wenn sie ordentlich reguliert und besteuert sind. Zudem – und das ist ein indirekter, aber willkommener Nebeneffekt – sorgen Online Casinos mit ihren Gewinnmöglichkeiten und Jackpots für eine höhere Zahlkraft bei vielen Spielern. Diese Kaufkraft wird in die Wirtschaft getragen und sorgt dort für mehr Umsätze, Wachstum in mehreren Branchen und damit für eine höhere Beschäftigung. Ein Kreislauf, der wünschenswert ist. Was Online Casinos von Spielotheken unterscheidet und warum alle europäischen Länder einen aktiven Wettbewerb der Spieleseiten haben sollten, das habe ich im Folgenden zusammengefasst.
Polen, so habe ich es bereits im letzten Beitrag erwähnt, soll an dieser Stelle als Sinnbild und als Motivation stehen. Das Sinnbild gilt einem allgemeinen Aufschwung, einer Pack-an-Stimmung, die wir im deutschsprachigen Raum auch mal wieder gebrauchen können. Um die Wahl der URL und der durchgängig genutzten Metapher einmal etwas anschaulicher zu machen, möchte ich nun konkrete Zahlen nennen und aufzeigen, was uns die Wirtschaft in Polen lehren kann. Egal ob Handwerk, Onlineshops, der klassische Einzelhandel, Dienstleistungen, Geldgeschäfte wie Forex, Aktien und Fonds oder was ganz anderes: Wachstum ist immer gut.
Das Große und Ganze, in dem alle kleinen Stränge und Kennzahlen zusammenlaufen, ist das Wirtschaftswachstum. Dieses kann man im Polen der letzten Jahre durchweg positiv verzeichnen. Allein im Vergleich zu 2015 stieg das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2016 um 2,8 Prozent. Die Gründe dafür sind einfach: eine stringente Nutzung von EU-Förderungen, ein flexibles Arbeitsrecht und eine gewisse Stabilität in der Fiskalpolitik gepaart mit einer auch sonst wirtschaftsfreundlichen Politik. Zudem sollen ökonomisch benachteiligte Regionen immer mehr gefördert werden, weshalb auch Anfang 2017 der „Plan für verantwortungsvolle Entwicklung“ in Kraft getreten ist. Unter anderem die Digitalisierung, ein Steckenpferd des 21. Jahrhunderts, ist dabei sehr wichtig.
Auch sollten wir im deutschsprachigen Raum einmal im Hinblick auf die sinkenden Arbeitslosenzahlen auf Polen schauen. Und dabei ist nicht immer nur das Bemühen des Staates zu sehen, der Arbeit attraktiv machen soll – auch die einzelnen Bürgerinnen und Bürger sind in der Pflicht, sich Arbeit zu suchen und dafür zu kämpfen, dass sie davon leben können. Denn das ist Demokratie. In genauen Zahlen der Wirtschaft in Polen kann man sagen, dass die Arbeitslosenquote niedrig ist. Im Jahr 2016 lag sie nach nationalen Erhebungen bei 8,3% und nach europäischen Statistiken bei 6,3%. Irgendwo dazwischen liegt der Realwert.
Die Industrie 4.0 ist nun auch in Polen angekommen und die Digitalisierung geht in großen Schritten voran. Nicht nur bereits bewanderte IT-Spezialisten und computeraffine Arbeiter werden dabei unterstützt, auch stärkt das Land immer mehr die Bildung des Nachwuchses. Einige Regionen wie zum Beispiel jene um die Stadt Krakau haben sich als Sammelpunkt für Software-Unternehmen, Start-Ups und findige Programmierer etablieren können. Nicht lange also, dann werden Software, Apps, Spiele, Handelsplattformen für Aktien, Forex und Fonds, Online Shops und weitere Angebote nicht mehr nur aus West- und Nordeuropa kommen, sondern vermehrt auch aus dem Osten.
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Polen ist in Europa, vor allem im zentralen Teil der europäischen Union, eine Besonderheit. Denn während sich Länder wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien sowie auch Österreich, Italien und andere „westliche“ Länder als reiche Industrienationen sehen dürfen, befindet sich Polen immer noch weitestgehend im Wachstum. Es ist noch viel Luft nach oben in der Wirtschaft Polens, weshalb selbige für diesen Blog auch als Sinnbild für Wachstumsmärkte stehen soll. Neben Polens Wirtschaft per se sollen hier also auch andere Märkte und andere Länder sowie globale Themen präsentiert werden. Dabei geht es neben Handel und Industrie auch um Dienstleistungen, Wertpapiere, Forex und Co.
Das Wachstum und die neuen, aufstrebenden wirtschaftlichen Kennzahlen Polens sorgen dafür, dass der entsprechende Markt für Handel, Dienstleistungen, Arbeit, Online-Services und vieles mehr repräsentativ für einen Aufschwung im 21. Jahrhundert steht. Dabei gilt es neben der Entwicklung neuer Technologien, der Fertigung von Maschinen und Gütern sowie anderen eher handwerklichen Tätigkeiten auch viel ums Internet-Business. Einige Modelle, wie zum Beispiel der online stattfindende Handel mit Wertpapieren, Aktien, Fonds, Forex-Geschäften, etc. sind global auf dem Vormarsch und Polen mit seiner Wirtschaft damit nur eine Metapher für eine weltweite Entwicklung.
Wie in der URL schon zu sehen ist, so ist dieser Blog eine deutsche Internetseite. Sie ist für Leute aus dem deutschsprachigen Raum gemacht. Die Motivation, die man aus der Polen-Wirtschaft entnehmen kann, sollte sich auch hier festsetzen. Egal ob nun nur in Deutschland oder auch in Österreich und der Schweiz: in Zeiten von Online-Business, Home Office, Trading und dergleichen mehr ist es für alle mit Internetanschluss ein leichtes, Geld zu verdienen. Und wer das nicht vorm Rechner tun will, der kann zumindest übers Internet einen Job finden. Dieser Blog soll sein kleines Licht auf diese und viele weitere Aspekte scheinen lassen.